„Neue CSU-Strategie gegen Ude“

betitelt der Münchner Merkur am 14.12.2011 einen Kommentar, nach dem die CSU-Spitze beschlossen haben soll, ihre Strategie dahingehend zu ändern, daß ein weiterer Aufstieg des SPD-Spitzenkandidaten Christian Ude verhindert werden kann. Unter Ude sei die SPD von 18 auf 24 Prozent gestiegen.

Nun wollen wir für die Kollegen von der anderen Fraktion mal hoffen, das der Schuß nicht nach hinten los geht.
Wer beim Wähler punkten möchte muß zeigen, das er imstande ist es besser zu machen, aber man wird nicht besser, wenn man andere schlechter macht. Außerdem bindet das ständige fokussiert sein auf die „vermeindlichen“ Fehler der anderen sehr viel Energie, die für die bessere Lösung anstehender Probleme besser verwendet werden kann.
Die „heutige“ Einschätzung einer Situation, kann schon bald einer völlig anderen Beurteilung weichen. Oft sind es nur die mangelhaften Informationen, oder gar vorenthaltenes Wissen, die zu einer Fehleinschätzung führen.
Und das gilt nicht nur für die Spitze, sondern auch für uns an der Basis. Also, statt Schlammschlachten, lieber konstruktiv und unaufgeregt miteinander die Probleme unserer Gesellschaft lösen.

 

upps, wie kommt das denn hierher?

0 Kommentare
  1. Bettina Scholten
    Bettina Scholten says:

    Dieser Artikel ist lesenswert, gibt doch bereits die Diktion des CSU – Generalsekretäres Dobrindt preis, welchen Geistes Kind er ist. Im „Biertischjargon“ öffentlich zu proklamieren, wie man mit einem politischen Gegenüber in ebensolcher Weise umzugehen gedenkt, lässt jedenfalls in die Person Dobrindt tief blicken. Auch Seehofer hat in dieses Horn geblasen. Politische Agitation bis hin zu Hetzreden oder gar amerikanische Verhältnisse im Umgang mit dem politischen Gegenüber, das neue Konzept, welches Herr Dobrindt ankündigt? Nun, das kann er gerne tun…
    Für Tutzing wünsche ich mir Fairness und Sachlichkeit im politischen Umgang und werde mich unbedingt dafür einsetzen.

    Bettina Scholten

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  2. Michael Gärtner
    Michael Gärtner says:

    Florian Pronold, Vorsitzender der BayernSPD, kommentierte zu den jüngsten Attacken im CSU-Parteiblatt „Bayernkurier“ auf den Bayerischen Rundfunk am Donnerstag, den 22. Dezember 2011

    „Die Angriffe zeigen die Nervosität der CSU. Der drohende Machtverlustes führt zu immer heftigeren Panikattacken. Die CSU verhält sich wie ein Verdurstender, der in der Wüste eine Fata Morgana sieht. Die Halluzination, die offensichtlich für real gehalten wird, ist ein Bayerischer Rundfunk, der als Propagandamaschine für Rot-Grün fungiert. Das ist so lächerlich, dass es selbst CSU-General Dobrindt peinlich ist. Liebe CSU, mit Glühwein und Lebkuchen lassen sich die Nerven über die Feiertage bestimmt beruhigen.“

    http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Umfrage-Ude-sympathischer-als-Seehofer-id18073486.html

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