Nun ist sie weg – die „rote“ Wand.

Abriss des Laborgeäudes an der Tutzinger Bräuhausstrasse

 

Mit den Aktivitäten an der Bräuhausstrasse wurde zugleich der Startpunkt einer Entwicklung gesetzt, die unseren Ort langfristig verändern wird. Sie wird auf jeden Fall nicht ohne Auswirkungen bleiben. Wenn wir uns die Entwürfe des Planungsbüros anschauen, dann sehen wir die Dimensionen der neuen Bebauung.


http://www.ehret-klein.de/

(Projekte/Aktuelle/ ….

Büro- und Dienstleistungszentrum Tutzing 5500 m2 GF/Wohnbau Bräuhausstrasse 6200 m2 GF/Ziegeleistrasse 1400 m2 GF)

Nun, die Entwicklung muß nicht grundsätzlich negativ für den Ort sein. Es stellt sich aber trotzdem die Frage: „Was braucht Tutzing und was werden wir bekommen?.“

Bekommen wir Wohnungen für junge Familien mit niedrigem Einkommen, Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleister, die hier ihr Einkommen erwirtschaften können – oder gar ein selbstverwaltetes Jugendzentrum als Angebot für unsere Jugend?

Bauen kostet Geld. Geld muß finanziert werden, das kostet auch Geld. Investoren wollen Renditen erwirtschaften … irgendwie kommt uns das bekannt vor. Aber wie können wir beides vernünftig miteinander verbinden?

Michael Gärtner

  1. Timo Burmeister
    Timo Burmeister says:

    danke!
    Links in den Kommentaren werden anscheinend als seiten-interne interpretiert. Vielleicht lässt sich das ja ändern.
    Beste grüne Grüße,
    Timo Burmeister

  2. Michael Gärtner
    Michael Gärtner says:

    „Lakeside Living Tutzing“
    soll es nun also heißen. Es wurden im westlichen Bereich der verlegten Bräuhausstrasse 5 Mehrfamilienhäuser mit 52 Wohneinheiten, 5 Gewerbeeinheiten und eine Tiefgarage genehmigt.
    Östlich der Bräuhausstrasse sollen sämtliche Labors abgerissen werden und auch hier entsteht eine Neubebauung.

  3. Bettina Scholten
    Bettina Scholten says:

    „Lakeside Living Tutzing“

    heißt es nun und ich glaube, bei vielen Tutzingern löst bereits dieser Name Unbehagen und gemischte Gefühle aus.
    Wo kommen wir denn hin, wenn schon das „Bahnhofsareal“, mag aufgrund der Lage auch ein anständiger Blick auf den See vorhanden sein, so vermarktet wird? Es war zu erwarten, daß auch hier Wohnungen der „höheren Preiskategorie“ entstehen.
    Renate Geiger hat in ihrem Artikel in den Tutzinger Nachrichten den Nerv getroffen.
    Eines der vordringlichen Ziele unserer Politik hier in Tutzing ist die Schaffung bezahlbaren Wohnraumes, sei es durch Einheimischenmodelle, aber insbesondere auch durch sozial geförderten Wohnungsbau, denn für das Gros der Familien mit Kindern beispielsweise dürfte auch das Einheimischenmodell schwer zu stemmen sein und den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum im übrigen nicht decken.
    Ein Ort kann nur mit einer gut gemischten Bevölkerungsstruktur lebendig, lebens- und liebenswert sein!
    Und, es gibt sie auch noch: Eigentümer bzw. Vermieter, die „fair“ sind und einen Beitrag leisten, weil sie nicht das ausschöpfen, was sie könnten…
    Machten das mehrere, trüge das spürbar zu einer „Entspannung“ bei…auch
    eine Portion Idealismus und Glaube „an das Gute“ also ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will.